Literaturpädagogik

 

Literaturpädagogik soll Kinder in erster Linie nicht zum Lesen bringen, sondern soll ihnen vielmehr Spaß an und mit Literatur vermitteln. Die Kinder müssen erleben, dass Geschichten, Gedichte und Sprachspiele Vergnügen und Genuss bereiten, dass sie eine Welt in sich tragen, die zu entdecken sich lohnt.

Sprach- und Schrifterwerb fängt an mit dem Entschlüsseln von sprachlichen und schriftlichen Zeichen, die sich ästhetisch und in ihrer Form von der Alltagskommunikation abheben. Mit Hilfe der Literaturpädagogik können Kinder Fähigkeiten wie Zuhören, Verstehen, Kombinieren, Empathie zu empfinden und sich auszudrücken optimieren. Darüber hinaus werden Fantasie und Kreativität angeregt und den Kindern Umgangsformen an die Hand gelegt eigene Meinungen zu bilden und kritisch nachzufragen.

 

Versteht man Literaturpädagogik als eine Form der Erziehung hin zur Literatur, dann ist die Beschäftigung mit ihr das Ziel.

 

„Zwischen zwei Buchdeckeln können ganze Welten eingeschlossen sein, greifbare Träume. Die Worte der Geschichte können einen mitnehmen.“ 

Akram El-Bahay, Henriette und der Traumdieb 

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